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Eingewöhnung

Für mich sind Eingewöhnungsmodelle eine fachliche Orientierung, aber kein starres System.


Ich entscheide immer individuell:

- Was braucht das Kind?

- Was können diese Eltern leisten?

- Die Sicherheit entsteht nicht durch Regeln, sondern durch passende, tragfähige Lösungen.


Ich gestalte die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell. Dennoch ist die Eingewöhnung eine sehr sensible Phase. Somit gestalte ich die Eingewöhnung in Absprache mit Ihnen gemeinsam nach den Bedürfnissen des Kindes. In den ersten Tagen wird das Kind durch eine vertraute Person begleitet. Dann erfolgt eine kurze Ablösung. Diese wird nach und nach immer mehr ausgedehnt. Jedes Kind ist einzigartig, deshalb verläuft die Eingewöhnung von Kind zu Kind unterschiedlich. Bitte planen Sie mindestens 4 Wochen für die Eingewöhnung ein. In dieser Zeit sollten Sie telefonisch immer erreichbar und schnell wieder bei uns sein.


ABER: 

Eingewöhnung findet nicht im Lehrbuch statt- sondern im echten Leben.

Es kann sinnvoll sein, davon abzuweichen wenn:

- ein Elternteil stark belastet ist

- eigene Themen getriggert werden

- Abschied sehr schwerfallen

- familiäre Ereignisse dazwischen kommen


Das Gehirn des Kindes braucht besonders in neuen Situationen:

- Orientierung

- Sicherheit

- Wiedererkennbarkeit

- Eine konstante Bezugsperson unterstützt genau das